Die Zukunft hat schon begonnen

„Die Zukunft hat schon begonnen“ lautet der Titel des ersten Werks von Robert Jungk, Zukunftsforscher und Erfinder der Zukunftswerkstätten. Er drückt aus, was viele Menschen heute bewegt. Gewaltige und rasante Entwicklungen in allen Lebensbereichen werfen Fragen zur Gestaltbarkeit zukünftiger Gesellschaften auf. Was können wir heute tun, um morgen gut leben zu können? Wie müssen heute globale Problemstellungen bearbeitet werden, damit Chancengerechtigkeit für alle befördert werden kann? Welche Themen eignen sich, um erste Schritte in eine nachhaltige Zukunft zu gehen?

Nachhaltige Entwicklung – Gleiche Chancen für alle

Nachhaltigkeit ist mehr als nur Kontinuität. Sie steht für eine Welt im Gleichgewicht der vorhandenen Ressourcen. Zukünftige Generationen und alle Menschen der Erde haben das gleiche Recht auf Nutzung der globalen Schätze. Unser Handeln heute verbraucht und gebraucht diese Schätze. Nachhaltige Entwicklung beginnt dort, wo heute so gelebt wird, dass auch zukünftige Generationen und Menschen auf der gesamten Erde die gleichen Möglichkeiten vorfinden.

Bildung für Nachhaltige Entwicklung – Zukunftslernen

Eine Bildung für Nachhaltige Entwicklung soll so verankert werden, dass sie in allen Lebensbereichen verinnerlicht wird. Dabei geht es um mehr, als die Übernahme bestimmter Normen für ein zukünftiges Zusammenleben. Bildung für Nachhaltige Entwicklung orientiert sich an den Lernenden, deren Vorwissen, deren Lernkompetenzen und ist ständig in der eigenen Reflexion. Sie fragt danach, was wir heute lernen und begreifen müssen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Brücken in die Zukunft – Jahresthema UN-Dekade

Nachdem in den vergangenen Jahren verschiedene thematische Teilbereiche Schwerpunkte der Nachhaltigen Entwicklung in den Mittelpunkt gestellt wurden, widmen sich die Akteure im Abschlussjahr der UN-Dekade der Frage, inwieweit ein gesamtes gesellschaftliches Vertragswerk erstellt werden kann, das themenübergreifend und vernetzend gilt.

Einen Vorschlag für einen gemeinsamen Plan finden wir in „“Welt im Wandel: Gesellschaftvertrag für eine Große Transformation“ des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Während Politik und Ökonomie vergleichsweise kurze Entwicklungsperspektiven verfolgen, schreiben wir einzelnen Personen, Gruppen, Unternehmungen die Fähigkeit zum Wandel zu.

Bildung für die Große Transformation wird deshalb wichtiger. BNE-Akteure thematisieren den Wandel, der für einen komplexen gemeinsamen Vertrag der Nationen und Generationen notwendig ist.

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