Ausgezeichnet: Das Netzwerk Norddeutsch und Nachhaltig Mecklenburg-Vorpommern ist Vorbild für Nachhaltigkeit

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung und Deutsche UNESCO-
Kommission zeichnen herausragende Bildungsinitiativen für nachhaltige
Entwicklung aus.

Zahlreiche Institution der Kategorien Lernorte, Netzwerke und Kommunen haben dieses Jahr erneut gezeigt, wie sich BNE in vorbildlicher Weise umsetzten lässt und zeigen somit eine enorme Anzahl an praktischen Bildungsbeispielen für nachhaltige Entwicklung auf.
Unter dem Motto „Ausgezeichnet“ prämierten Staatssekretär Christian Luft vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) Prof. Dr. Maria Böhmer am 20. November in Berlin 55 Lernorte, 36 Netzwerke und 9 Kommunen, somit Initiativen aus fast allen Bundesländern, für ihr herausragendes Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung,

Das Netzwerk Norddeutsch und Nachhaltig (NUN) Mecklenburg-Vorpommern begleitet die Qualitätsprozesse in der BNE-Zertifizierung außerschulischer Lernorte. Das Netzwerk hat sich durch das Erschließen neuer Zielgruppen und neuer Teilhabemöglichkeiten qualitativ wie auch quantitativ erheblich weiterentwickelt. Im NUN-Netzwerk kommen neben denen der non-formalen Bildung auch Anbietende der beruflichen Bildung, der Elementarpädagogik, des informellen Lernens sowie Jugendverbände zusammen, um ihre Ziele und Aktivitäten in Bezug auf Bildung für nachhaltige Entwicklung festzulegen.“

BNE strukturell in der Bildungslandschaft verankert

Seit 2016 zeichnen das BMBF und die DUK im Rahmen der nationalen Umsetzung des
UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung einmal im Jahr
Bildungsinitiativen aus. Die Auswahl trifft eine Jury bestehend aus Mitgliedern der Nationalen Plattform BNE sowie Vertretern des BMBF, der Freien Universität Berlin und der DUK.
Neben Lerninhalt, Methoden und Lernprozessen richten die ausgezeichneten Akteure ihr
gesamtes Handeln auf BNE aus. Sie orientieren auch die eigene Bewirtschaftung an
Prinzipien der Nachhaltigkeit. Somit tragen sie dazu bei, BNE strukturell in der deutschen Bildungslandschaft zu verankern. Als offizieller Beitrag zum Weltaktionsprogramm stellen sie sich ab sofort auf der Internetseite des BNE-Portals vor und profitieren vom Austausch mit anderen Akteuren in einem breiten Wissens- und Praxisnetzwerk. Darüber hinaus stehen die Freie Universität Berlin und die DUK den Initiativen bei Fragen zu der Weiterentwicklung beratend zur Seite.

Hintergrund

BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster. Bildung ist für eine nachhaltige Entwicklung zentral. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Weltregionen auswirken. In der globalen Nachhaltigkeitsagenda 2030 der Vereinten Nationen und dem UNESCO- Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (2015–2019) ist die Umsetzung von BNE als Ziel für die Weltgemeinschaft festgeschrieben. Deutschland beteiligt sich mit dem Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2017 von der Nationalen Plattform BNE verabschiedet wurde.

Weitere Informationen

Die ausgezeichneten Initiativen:
Bundesministerium für Bildung und Forschung: http://www.bmbf.de/bne
Publikation „Strukturen stärken – Ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung im Porträt“

Pressekontakt
Stiftung Akademie für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle NUN-Zertifizierung, Ulrike Gisbier | Tel.: 03843/776906 oder 0160/96785534

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